Minister Laschet zu Besuch im Familienzentrum

Pressemitteilung der Gemeinde Wachtberg

Gerne folgte der Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes NRW, Armin Laschet der Einladung von Bürgermeister Hüffel, das neu errichtete Familienzentrum in Wachtberg-Villip zu besichtigen.

Minister Laschet zu Besuch im Familienzentrum

Bürgermeister Hüffel machte im Rahmen seiner kurzen Ansprache deutlich, dass die Bildung, Erziehung und Betreuung der Wachtberger Kinder eine zentrale Aufgabe des kommunalen Handelns ist. Gerade das Familienzentrum bietet die fachlichen und räumlichen Möglichkeiten, neben dem Bildungsauftrag, die Eltern in ihrer Erziehungskompetenz intensiv zu unterstützen. Die Verarbeitung der Probleme, die durch immer schnellere voranschreitende Veränderungen unserer Gesellschaft täglich im kulturellen, sozialen und ökonomischen Umfeld entstehen, ist für viele Familien nur unter großen Anstrengungen zu bewältigen. Diesbezüglich sollen Hilfen bedarfsgerecht bei der Bewältigung des Alltags sowie im sozialen Umfeld geleistet werden.

Die Gemeinde Wachtberg setzt mit ihrem Beschluss, ein Familienzentrum zu errichten, die Ziele des neuen Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) um. Das Familienzentrum soll mitwirken, gerechte Bildungschancen zu schaffen, die Lebensqualität der Familien zu stärken und das Wohl des Kindes und die Elternrechte zu berücksichtigen.

Anschließend erläuterte Dr. Klaus Heinemann (Investor des Gebäudes) unter Anwesenheit von Ulrich Weissbrod (Architekt), Sabine Rullo (Leiterin Fachbereich Familie und Bildung) und der zukünftigen Leiterin des Familienzentrum Stefanie Weißenfels die Konzeption und die bauliche Umsetzung des Familienzentrums.

Auf einer Grundstücksfläche von ca. 3.000 qm werden Räumlichkeiten mit einer Nutzfläche von 720 qm bereitgestellt. Der Außenbereich wird als Erlebnisstätte mit einem großzügigen Spielbereich mit einer Größe von ca. 2.000 qm gestaltet. In dem Zentrum werden 2 Kindergartengruppen mit jeweils 25 Kindern, 1 integrative Gruppe mit 15 Kindern, 1 Spielgruppe sowie ein Forum für Veranstaltungen mit den Eltern und separate Räumlichkeiten für eine individuelle Elternberatung Platz finden.

Aber nicht nur den konzeptionellen Vorgaben für ein Familienzentrum wurde voll entsprochen, sondern auch den ökologischen Gesichtspunkten in vollem Umfang Rechnung getragen. Das Gebäude ist mit modernster Technologie ausgestattet. So erfolgt beispielsweise die Warmwasserbereitung über Sonnenenergie und die Beheizung des Gebäudes über eine Niedertemperaturfußbodenheizung.

Dr. Klaus Heinemann bedankte sich abschließend bei allen Handwerkern, dem Architekten und den Mitarbeitern der Gemeinde Wachtberg für die gute Zusammenarbeit, die die Errichtung des Gebäudes innerhalb einer Bauzeit von nur 8 Monaten ermöglichte.

Das Familienzentrum in Wachtberg soll zukünftig Kindern, Eltern und Erziehern ein Gefühl von Lebensfreude und Sympathie vermitteln. Das Zentrum hat die Aufgabe, eine Stätte positiver Entfaltung der betreuten Kinder darzustellen und die Familie als Mittelpunkt in ihrer erzieherischen Aufgabe zu stärken.

Minister Laschet bemerkte, dass das Familienzentrum Wachtberg der erste Zentrumsneubau in ganz NRW sei. Damit wurde ein wichtiger Beitrag geleistet, das Kinder- und Familienfreundlichste Bundesland Deutschlands zu werden, denn bis Ende 2008 sollen über 1000 Familienzentren in ganz NRW eingerichtet sein.

Er hob ganz besonders hervor, dass ihn die Kürze der Realisierung dieses Projektes (von Beschlussfassung bis Einzug) von weniger als 10 Monaten stark beeindruckt habe. Minister Laschet wünschte allen Beteiligten einen erfolgreichen Start für das erste neu errichtete Familienzentrum NRW´s in Wachtberg.


(24.01.2008)