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6. HofArt in Wachtberg vom 30. Mai bis 1. Juni 2008
Künstler/Innen und Handwerker/Innen aus der Umgebung Bonns laden zur 6. HofArt, einer Gemeinschaftsausstellung nach Wachtberg-Villip, Holzemer Str. 4 ein. Die Eröffnung findet statt am Freitag, dem 30. Mai um 19 Uhr durch Wachtbergs Bürgermeister Theo Hüffel.
Von Josef Kemp
Die weiteren Öffnungszeiten sind am Samstag, 31. Mai von 14 bis 19 Uhr sowie am Sonntag, 1. Juni von 11 bis 18 Uhr. Die Ausstellung finden Sie in der Holzemer Straße 4 in 53343 Wachtberg-Villip (Telefon 0228/321274).
Ziel ist es, jenseits der gewohnten Ausstellungsräume in stimmungsvoller Umgebung eines einfühlsam umgebauten Bauernhofs eine Präsentationsplattform zu bieten, die die ausgestellten Arbeiten, von fast vergessenen Handwerkstechniken bis hin zur Avantgarde-Kunst wirkungsvoll unterstreicht.
Helga Becker aus Lohmar

Internet: www.helgabecker.de
Barbara Clemens aus Bad Neuenahr

Internet: www.barbaraclemens.de
John Gerard aus Rheinbach

Internet: www.gerard-paperworks.com
Beate Meffert-Schmengler aus Meckenheim

In den letzten 41/2 Jahren befasste sie sich zusätzlich mit der Drucktechnik. Im vergangenen Jahr stand im Atelier Schmengler das Thema "Schutzengel" als Bronzeplaketten im Vordergrund. Zurzeit arbeitet sie an einem Wallfahrtskreuz für die "Pilgergemeinschaft Kevelaer" von Meckenheim/Ersdorf.
Internet: www.artebeate.de
Anja von Becker aus Königsfeld

Neben ihren praktischen Gebrauchsgegenständen, vom Hochzeitsservice über Vasen und vielseitiges Geschirrzubehör, ist sie offen für weitere gestalterische Arbeiten. So schuf sie, gemeinsam mit ihrem Mann, die wundervollen Keramikskulpturen auf der Vingstbachtal-Route im Vulkanpark Brohltal/Laacher See sowie weitere Aufsehen erregende Keramikobjekte, die Natur und Kunst einfühlsam und stilvoll verbinden.
Jessica Jüde aus Remagen

Erbstücke bearbeitet sie zeitgemäß für Sie um. Schwerpunktmäßig fertigt sie zurzeit Silberschmuck - Silber fängt das Licht auf einzigartige Weise ein.
Josef Kemp aus Wachtberg

Die Kunst liegt in Einklang zu bringen, was die Natur erschaffen hat und was formgebend auf der Drechselbank möglich ist. So entstehen die Holz-Objekte, die eben aus dieser Symbiose "Material" und "Form" entstanden sind - einzigartig, nicht kopier- und nicht reproduzierbar.
Die Kemp-Philosophie: Sie ist eigentlich ganz einfach: "Nehmen, was die Natur geschaffen hat und die Form den Gegebenheiten anpassen"., er sucht mit offenen Augen in heimischer Natur, was diese hervorgebracht hat. Es sind nicht die edlen, geraden, glatten oder ebenmäßigen Stücke, die ihn reizen; vielmehr haben es ihm die "Sonderlinge" angetan. Hölzer mit Stockflecken, Rissen, vom Pilz befallen, die aus ihrem Wuchs-Leben Geschichten erzählen könnten.
Zur geschmacklichen Abrundung des Angebots wird den Besuchern zusätzlich von Sabine Werth, Villiper Weinlä(n)dchen, eine Weinverkostung angeboten.
(06.04.2008)


