Verkehrspuppenbühne an der Pecher Grundschule
Mit Spannung wurden sie schon von den Schülern erwartet, denn nach längerer Zeit kamen sie wieder, die Polizisten mit ihrer Verkehrspuppenbühne.
von R. Clasen, Grundschulverbund Villip-Pech, Standort Pech
Während die Kinder sich in der großen Pause vergnügten, bauten die Polizisten geschwind das Puppentheater auf. Erwartungsvoll nahmen die Schüler dann im Vorführraum Platz und nach der Begrüßung konnten sie es kaum erwarten, bis sich der Vorhang öffnete.
Gespannt verfolgten sie die Handlungen und ließen sich auf das Geschehen ein. Sehr schnell merkten sie, ob die handelnden Personen gut oder böse waren, denn als Bo, der die Kinder zu falschem Verhalten im Straßenverkehr verführen wollte, auf der Bildfläche erschien, wurden die kleinen Zuschauer zusehends zurückhaltender. Dass die Geschichte gut ausging, freute die Schüler und sie spendeten reichlich Applaus.
Den Kindern wurde die Verkehrsregeln in Erinnerung gerufen: Vor dem Überqueren der Straße zuerst nach links und dann nach rechts sehen, nur bei Grüner Ampel die Straße überqueren und nichts von dem essen oder trinken, was andere zum Beispiel auf dem Spielplatz zurückgelassen haben. „Die Kinder lernen durch das Sehen der Handlung die Verhaltensregeln schneller und behalten sie besser“, erklärte der Verkehrssicherheitspolizist Steffen Gräff.
Da die Drittklässler noch so viele Fragen zur Verkehrspuppenbühne hatten, die Polizisten aber keine Zeit fanden, sie zu beantworten, luden sie mit ihrer Sachkundelehrerin Renate Clasen den ihnen schon durch die Verkehrssicherheitstage an ihrer Schule bekannten Polizisten Steffen Gräff zu einer Fragestunde in die Klasse ein. So hatten die Schüler genügend Zeit für die vielen Fragen, die Steffen Gräff mit Freuden beantwortete. Die Kinder erfuhren zum Beispiel, dass es die Puppenbühne schon seit ungefähr 50 Jahren gibt und das Spielen Steffen Gräff Spaß macht. Seit zehn Jahren ist er dabei. Es gibt zwei Geschichten, eine für den Kindergarten und eine für die Schule.
Der Polizist spielt den Hund Struppi. Ihm gefällt besonders gut die Stelle in der Geschichte, an der Pix die Flüssigkeit, die er auf dem Spielplatz gefunden hatte, wieder ausspuckt und die Kinder sich dann erschrecken. Der Kasper spielt eine Rolle, weil die Kinder ihn kennen und er eine schlaue Puppe ist. Natürlich beantwortete Steffen Gräff auch die Fragen der Kinder zum Polizeiberuf. Zu schnell verging die Zeit, denn die Schüler hätten noch viel mehr wissen wollen. Mit einem kräftigen Applaus wurde Steffen Gräff verabschiedet.
An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön von den Schülern der Klasse 3 und der Lehrerin Renate Clasen.
(23.12.2009)


